Es ist noch wenig Betrieb auf dem Festgelände an der Grenze zwischen Kreuzlingen und Konstanz, als wir zu viert durch den Regen auf die Wiese stapfen. Die zwei deutschen Stacker und drei Stackerinnen aus der Innerschweiz sind bereits damit beschäftigt, das ganze Material vom Auto zu unserem Stand zu tragen und wir packen sogleich mit an.
Doch bevor gestackt werden kann, heisst es: abtrocknen. Die Tische sind nass vom vielen Regen, doch glücklicherweise ist es nun kurz trocken. So werden die Zelte gestellt, Tische aufgeklappt und bereitgestellt, Matten und Becher ausgepackt sowie Timer verteilt. Um 10 Uhr geht es los und wir warten nicht lange auf die ersten Gäste, die sich fürs Sport Stacking interessieren.
Während den folgenden drei Tagen bringen wir unseren Sport den Besucher:innen des Turnfests näher. Einige haben schon vom Becherstapeln gehört oder es gar selbst ausprobiert, doch die meisten beobachten uns erst mal staunend, bevor sie sich enthusiastisch ans Ausprobieren machen. Immer wieder müssen wir wegen Regengüssen oder starkem Wind unterbrechen, aber sobald das Wetter stimmt, ist unser Stand gut besucht.
Stacken mit Aussicht auf den Bodensee – diese Chance bekommt man nicht so oft. Kommen dann noch die entspannte Stimmung und die interessierten Besucher:innen hinzu, macht es Freude, unseren Spass am Sport Stacking weiterzugeben.